Insbesondere in den Sommerferien bedeutet der stationäre Aufenthalt für viele unserer Patient*innen eine große Herausforderung. Sie können nicht wie ihre Freunde mit ihren Familien in Urlaub fahren oder in den Tag hinein leben, „chillen“, sich verabreden. Daher ist es uns wichtig die schulfreie Zeit für die Kinder und Jugendlichen zu einem Ereignis werden zu lassen mit anregenden kreativen Projekten.

Dieses Jahr war alles anders. Seit März schon versuchten wir den fehlenden Schulalltag durch Zusatzangebote auszugleichen: Mit Online-sketching-Kursen, Online-Glasmosaik-Workshops, Nähkursen, Musizieren, Malen, Werken – was im Rahmen der Hygiene- und Abstandsvorschriften möglich war.

Und auch in den Sommerferien konnten wir unseren Patient*innen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine Vielfalt anbieten:  eine Schreibwerkstatt, ein Architekturprojekt, ein Songwriter-Projekt, die Glasmosaikwerkstatt, Naturtage mit Ayurveda-Creme-Herstellung, ein Plein-Air-Atelier und ein Bewegungsprojekt. Diese ressourcenorientierte Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unterstützt ihre Entwicklung und ihr Selbstempfinden, stärkt ihr Selbstvertrauen und verhilft ihnen zu unvergesslichen Erlebnissen in der Gruppe.